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Bauchfrei

Gwen Stefani machte Mitte der 90er Jahren bauchfreie Outfits zu ihrem Markenzeichen. Und stieß damit eine Trendwelle los. Im Sommer 2009 kehrt der Look zurück: elegant, sexy, erwachsener. Statt zu auf Hüfte geschnittenen Jeans lassen weite Shirts, hautenge Bandeau-Tops und Bolerojäckchen nackte Haut nur erahnen, denn der Lieblingspartner der bauchfreien Oberteile in diesem Frühjahr sind hochgeschnittene Hosen und Röcke.

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Als Steven Pan vor zehn Jahren nach New York kam, erschien es absolut utopisch, davon zu träumen, Modefotograf Steven Meisel zu assistieren. Heute ist aus der einstigen Fiktion Realität geworden. Als erster Assistent und Licht-Chef des Fashion-Lieblings hat Pan eine einflussreiche Rolle übernommen.

“Steven [Meisel] arbeitet extrem hart. Seine Leidenschaft für Fotografie und Mode geht weiter als bei allen, für die ich vorher gearbeitet habe“, beschreibt Pan die Haltung seines Mentors. “Er gibt sich nicht mit einem Bild zufrieden, bis alles – und ich meine alles vom Styling, Haare, Make-up und Licht – seinen Ansprüchen genügt.“

Kennzeichnend für seine eigenen Fotografien ist eine zarte, einfühlsame Bildsprache. So setzte der amerikanische Fotograf unter anderem Model und Freundin Julia Stegner für die deutsche Vanity Fair in Szene oder fotografierte die Werbekampagne des New Yorker Sportswearlabels Theory. Steven Pan schafft es, jedes Motiv ins perfekte Licht zu rücken.

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Während die Schönsten der Schönen auf der Dessous-Show von Victoria’s Secret in Miami über den Laufsteg schwebten, versammelten sich in München anlässlich der "GQ Männer des Jahres 2008"-Gala die wichtigsten Herren.

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Für Frauen, so scheint es, ist Sex ein großer Knopf zum Abschalten, denn einige Bereiche im Gehirn sind bei der Frau während des Orgasmus einfach nicht in Betrieb.

Selbst solche nicht, die eigentlich für Gefühle zuständig sind. Im Moment des Orgasmus haben Frauen ansonsten kein einziges anderes Gefühl, sagt Gert Holstege von der Universität Groningen in den Niederlanden. Damit keine Verwirrung bei den orgamuserprobten Frauen aufkommt: Hier handelt es sich um Aussagen, die allein durch Scannen des Gehirns weiblicher Teilnehmer während einer Studie gewonnen wurden. Holstege und sein Team legten 13 heterosexuelle Frauen und deren Partner für eine Weile in ein Positronen-Emissions-Tomographen um zu sehen, was passiert im weiblichen Gehirn, wenn

Frau im Ruhezustand ist sie einen Orgasmus vortäuscht ihre Klitoris stimuliert wird und die Stimulation bis zum Orgasmus dauert

Die Ergebnisse:

Während der Stimulation der Klitoris, stieg die Aktivität im primären somato-sensorischen Kortex der Probandinnen, einem sensorischen Bereich des Gehirns. Die Aktivität ließ allerdings in der Amygdala und im Hippokampus nach, Bereiche, die für Angst und Wachsamkeit zuständig sind. Während eines Orgasmus fallen noch mehr Gehirnregionen aus, auch der präfrontale Kortex. Sie befinden sich dann in einem Zustand, der vergleichbar ist mit einer Ruhephase. Einerseits scheinen die Ergebnisse zu bestätigen, was allseits bekannt ist, Frauen können Sex nicht genießen, wenn sie nicht entspannt und frei von Sorgen sind. Furcht- und Angstlevel müssen für den Orgasmus heruntergepegelt sein. Die meisten Frauen wissen das aus eigener Erfahrung. Nun kann auch beobachtet werden, was genau im Gehirn passiert. Gründe für dieses Phänomen vermuten die Forscher in der Evolution: die Ausschaltung dieser Regionen im Gehirn während des Orgasmus erhöhte die Chance, einen Nachkommen zu zeugen. Angst und Vorsicht werden vernachlässigt und höher bewertet als das eigene Überleben.

Dieses aussergewöhnliche Verhalten kann man bei einigen Tieren in der Brunftzeit beobachten, die Fortpflanzung verdrängt sozusagen die ansonsten zum Überleben notwendige Angst vor Raubtieren. Die Wissenschaftler können nicht genau erklären, warum es diese Deaktivierung so vieler Bereiche des Gehirns während des Orgasmus gibt. Nur ein kleiner Teil bleibt aktiv, das Kleinhirn. Dieses war sogar aktiver. Das Cerebellum steht normalerweise mit der Koordinierung von Bewegungen in Zusammenhang. Nun gibt es auch Hinweise, dass es Gefühle reguliert. Lassen sich Männer gern einmal täuschen, ein PET bringt es allerdings zutage: ein vorgetäuschter Orgasmus zeigt diese extremen Deaktivierungen des Gehirns nicht. Gut, dass ein PET nicht zur normalen Schlafzimmerausrüstung gehört. Noch besser ist die Erkenntnis, zum Orgasmus braucht Frau eine entspannte Atmosphäre und einen guten Liebhaber.

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GQ Männer des Jahres

Die Gewinner stehen fest: Die GQ kürte zum zehnten Mal die Männer des Jahres. Sehen Sie alle Bilder des glamourösen Events

Begabte Männer, starke Männer und schöne Frauen – in der Münchener Alten Kongresshalle versammelten sich nationale und international Stars zur großen GQ Männer des Jahres Gala. In fünfzehn Kategorien, von Style und Model bis Film und Sport, würdigte man die Gentlemen des Jahres und feierte den Anlass dann gebührend.

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Neue Farbpracht für graues Haar

Forscher haben eine Substanz entdeckt, die plötzlich ergrautem Haar seine Farbe zurückverleihen kann.

Manche Krankheiten führen dazu, dass sich Haare dünnemachen – etwa „Alopecia areata“, wenn kreisrunde kahle Stellen auf dem Kopf entstehen. Auch schwere Krankheiten, ein Unfall oder extremer Stress können dazu führen, dass die Haare ausfallen. Wachsen sie später wieder, fehlt ihnen häufig die Farbe. In diesen Fällen liegt der Fehler bei den Melanozyten, also den Zellen der Kopfhaut, die das Farbpigment Melanin bilden. Ein Forscherteam der Universitäten Lübeck, Münster und Manchester haben nun eine Substanz untersucht, die erlahmte Melanozyten dazu anregt, wieder Farbstoffe für die Haare zu bilden. Dabei handelt es sich um das Peptid K(D)PT, eine Substanz, die dem natürlicherweise vorkommenden Melanotropin ähnelt. Dieser Botenstoff stimuliert die Melanozyten.

Die Forscher entnahmen sechs Frauen zwischen 46 und 65 Jahren einige Haarfollikel. Im Labor untersuchten sie die Wirkung von K(D)PT auf die Haarfarbe. Zuvor behandelten sie die Follikel mit IFN-y, einem Botenstoff, den der Körper bei Entzündungen ausschüttet. Auf diese Weise wollten die Forscher den Krankheitsverlauf simulieren, der die Follikel schädigte.

Dabei stellten sie fest, dass K(D)PT tatsächlich die Melaninproduktion ankurbelte – allerdings nur, wenn der Entzündungsbotenstoff zuvor einwirkte. IFN-y allein hemmte die Pigmentbildung, K(D)PT ohne Vorbehandlung hatte keinen nennenswerten Einfluss auf die Melanozyten. „Diese Substanz verdient es, als mögliches Anti-Grau-Mittel weiter erforscht zu werden“, sagte Ralf Paus von der Universität Lübeck, einer der beteiligten Forscher.

Die Forscher betonen, dass es sich bei dem Experiment um eine erste Studie handelt. Noch können sie nicht sagen, ob K(D)PT tatsächlich Menschen mit vorzeitig ergrautem Haar helfen kann, oder ob die Substanz auch Patienten hilft, die ihre Haare nach einer Chemotherapie verloren haben.


 

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